Sonderausstellungen


Neue Sonderausstellung ab 06. Mai` 2022 !

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„You can’t miss Gatow“



Der Flugplatz Gatow erzählt viele Geschichten – von der geheimen Aufrüstung der nationalsozialistischen Luftwaffe über das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Zeit des Kalten Kriegs bis hin zur Wiedervereinigung. Er ist ein authentischer deutscher Erinnerungsort, in den die Spuren des bewegten 20. Jahrhunderts eingegraben sind.

Das Luftwaffenmuseum der Bundeswehr Flugplatz Berlin-Gatow (MHM Gatow) macht in seiner neuen Ausstellung zur Geschichte des Ortes viele dieser Spuren sichtbar. Das beginnt bereits mit der Zeit vor dem Bau des Flugplatzes, mit dem aufstrebenden Villenvorort Kladow und den Segelfliegern auf dem Gatower Windmühlenberg. Mitte der 1930er Jahre bauen die Nationalsozialisten hier einen riesigen Komplex zur Ausbildung von Piloten und Offizieren der Luftwaffe, aber auch zur luftkriegstechnischen Forschung. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs erobert die Rote Armee im April 1945 das Gelände. Sie bleibt aber nur für kurze Zeit, denn im Zuge der Sektorenaufteilung fällt die Gesamtanlage mit Flugplatz an die britische Royal Air Force, die hier bis 1994 stationiert ist.

Der dicht an der Grenze zur DDR gelegene Flugplatz ist ein wichtiger Schauplatz des Kalten Krieges. Hier belauern und belauschen sich Ost und West mittels Fernglas, Funkabhörung und Aufklärungsflügen. Dies alles läuft im Geheimen ab, doch zur Zeit der Berlin-Blockade durch die Sowjetunion vom Juni 1948 bis Mai 1949 blickt auch die Öffentlichkeit auf Gatow. Neben Tempelhof und später Tegel läuft die Versorgung der Berliner Bevölkerung aus der Luft ganz wesentlich auch über diesen Flugplatz.

Mit der Wiedervereinigung und dem Abzug der alliierten Truppen 1994 endet die Zeit der Briten in Gatow. Die Bundeswehr übernimmt das Gelände. Heute hat hier der Inspekteur der Luftwaffe seinen Sitz. Der an die Kaserne grenzende Flugplatz mit dem Museum ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

„You can’t miss Gatow“ – diese Aussage, die sich 1947 auf die Einrichtung eines modernen Flugleitradars in Gatow bezog, ist bis heute gültig, frei nach dem Motto:
„An Gatow kommt man nicht vorbei!“



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„Was vom Krieg übrig bleibt – Blindgänger aus dem Bombenkrieg 1942-45“

Ab dem 30.06.2020 im Tower-Bereich

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„Die Geschichte des Flugplatz Gatow“

Hier wird die Geschichte vom Flugplatz-Gatow dargestellt, mit dem diesjährigen Schwerpunkt „70.Jahre Luftbrücke“ in Berlin.

Seit dem 10.Mai 2019 im Ausstellungshangar 3

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Ein Dackel namens Dakota
Erinnerungen an die Berliner Luftbrücke

        

Die Ausstellung

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zerbrach der Konsens der vier Siegermächte für die Verwaltung ihrer Besatzungszonen in Deutschland rasch. Spätestens seit der Jahreswende 1947/48 wurde deutlich, dass zwischen der Sowjetunion im Osten und den USA im Westen ein neuer weltpolitischer Konflikt entstanden war, der über Jahrzehnte das politische Geschehen bestimmen sollte: Der Kalte Krieg.

Dieser Konflikt erreichte seinen ersten Höhepunkt im Sommer 1948. In Reaktion auf die Währungsreform (Einführung der D-Mark) in den Westzonen kappte die sowjetische Militärverwaltung am 24. Juni 1948 die Verkehrsverbindungen durch ihre Besatzungszone nach West-Berlin und auch die Stromversorgung der Westsektoren. Die Westmächte entschieden aber, weiterhin in West-Berlin zu bleiben und seine Bevölkerung auf dem Luftweg mit den notwendigen Gütern zu versorgen.

Mehr als ein Jahr, noch über das Ende der Blockade am 12. Mai 1949 hinaus, bildeten die Flughäfen Gatow und Tempelhof, zu denen später noch Tegel hinzukam, die Berliner Stützpfeiler der Luftbrücke. Über 2,1 Millionen Tonnen Güter, darunter insbesondere Lebensmittel und Kohle, wurden auf diese Weise transportiert – sogar mit Flugbooten, die auf der Havel wasserten. Von Gatow aus wurden auch Kinder, Kranke und Industrieerzeugnisse nach Westdeutschland ausgeflogen.

Die Ausstellung des Militärhistorischen Luftwaffenmuseum Flugplatz Berlin-Gatow zeigt fotografische Momentaufnahmen der Luftbrücke nach Gatow sowie Erinnerungsberichte britischer und deutscher Zeitzeugen. Dazu gehört auch die Geschichte eines Dackels, der seinen Namen nach dem Flugzeugtyp erhielt, mit dem die Luftbrücke gestartet worden war: Douglas »Dakota«.

Militärhistorisches Luftwaffenmuseum der Bundeswehr

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