Sonderausstellungen

„Innenansichten“
Die Ausstellung „Innenansichten“ von Peter Liptow entstand in der Zeit der Schließung des Luftwaffenmuseums (MHM Gatow) aufgrund der Covid-19-Pandemie. Der Titel „Innenansichten“ ist insofern für diese Situation symptomatisch, da er sich auf das konzentriert, was den Besuchern in der Regel – auch bei geöffnetem Museum – verborgen bleibt: die Orte und Menschen „hinter“ dem Museum, seiner Sammlung, Verwaltung, Restaurierung, seinen Ausstellungen. Peter Liptows Fotos gewähren einen Blick „backstage“, wo auch während der Lockdowns der Jahre 2020 und 2021 die Arbeit weiterging und zum Beispiel neue Ausstellungen entwickelt und fertiggestellt wurden, denen zeitweise nur leider kein Publikum vergönnt war. Umso schöner ist es nun, den Besuchern nach der Schließzeit nicht nur das sonst öffentlich Zugängliche wieder präsentieren, sondern auch das gemeinhin Verborgene zeigen zu können.
Peter Liptow vereinigt in seiner Fotografie auf bemerkenswerte Weise die Fähigkeit, sowohl Dinge, Räume als auch Menschen in einem Bild werdenden Augenblick „festzuhalten“. Die Fotos haben eine gewisse Stille. Peter Liptows „Innenansichten“ gewähren Einblicke in den sonst verborgenen Museumskosmos und die vielfältige Arbeit, die zum alltäglichen Museumsbetrieb dazu gehört. Wir hoffen, mit der Ausstellung den Blick die Besucher für neue Perspektiven zu öffnen und Lust auf die vielen Facetten des MHM Gatow zu machen. Denn Eines war der Flugplatz schon immer: Mehr als ein Museum!

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„Was vom Krieg übrig bleibt – Blindgänger aus dem Bombenkrieg 1942-45“

Ab dem 30.06.2020 im Tower-Bereich

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„Die Geschichte des Flugplatz Gatow“

Hier wird die Geschichte vom Flugplatz-Gatow dargestellt, mit dem diesjährigen Schwerpunkt „70.Jahre Luftbrücke“ in Berlin.

Seit dem 10.Mai 2019 im Ausstellungshangar 3

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Ein Dackel namens Dakota
Erinnerungen an die Berliner Luftbrücke

        

Die Ausstellung

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zerbrach der Konsens der vier Siegermächte für die Verwaltung ihrer Besatzungszonen in Deutschland rasch. Spätestens seit der Jahreswende 1947/48 wurde deutlich, dass zwischen der Sowjetunion im Osten und den USA im Westen ein neuer weltpolitischer Konflikt entstanden war, der über Jahrzehnte das politische Geschehen bestimmen sollte: Der Kalte Krieg.

Dieser Konflikt erreichte seinen ersten Höhepunkt im Sommer 1948. In Reaktion auf die Währungsreform (Einführung der D-Mark) in den Westzonen kappte die sowjetische Militärverwaltung am 24. Juni 1948 die Verkehrsverbindungen durch ihre Besatzungszone nach West-Berlin und auch die Stromversorgung der Westsektoren. Die Westmächte entschieden aber, weiterhin in West-Berlin zu bleiben und seine Bevölkerung auf dem Luftweg mit den notwendigen Gütern zu versorgen.

Mehr als ein Jahr, noch über das Ende der Blockade am 12. Mai 1949 hinaus, bildeten die Flughäfen Gatow und Tempelhof, zu denen später noch Tegel hinzukam, die Berliner Stützpfeiler der Luftbrücke. Über 2,1 Millionen Tonnen Güter, darunter insbesondere Lebensmittel und Kohle, wurden auf diese Weise transportiert – sogar mit Flugbooten, die auf der Havel wasserten. Von Gatow aus wurden auch Kinder, Kranke und Industrieerzeugnisse nach Westdeutschland ausgeflogen.

Die Ausstellung des Militärhistorischen Luftwaffenmuseum Flugplatz Berlin-Gatow zeigt fotografische Momentaufnahmen der Luftbrücke nach Gatow sowie Erinnerungsberichte britischer und deutscher Zeitzeugen. Dazu gehört auch die Geschichte eines Dackels, der seinen Namen nach dem Flugzeugtyp erhielt, mit dem die Luftbrücke gestartet worden war: Douglas »Dakota«.

Militärhistorisches Luftwaffenmuseum der Bundeswehr

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