{"id":30,"date":"2015-07-21T09:46:05","date_gmt":"2015-07-21T09:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/?page_id=30"},"modified":"2025-03-02T08:22:35","modified_gmt":"2025-03-02T08:22:35","slug":"die-geschichte-des-lwmuseums","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/?page_id=30","title":{"rendered":"Die  Geschichte des Museums"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"denkmal\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/denkmal.jpg\" alt=\"denkmal\" width=\"520\" height=\"390\" align=\"middle\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/><\/p>\n<p><u><b>Konzeption der Luftwaffensammlung :<\/b><\/u><br \/>\nDas Museumswesen in der Bundeswehr soll Milit\u00e4rgeschichte nicht isoliert darstellen, sondern im Zusammenhang mit der geschichtlichen Gesamtentwicklung der jeweiligen Epochen. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt dabei auf der milit\u00e4rischen Entwicklung in Deutschland seit 1945. So wird ein besonderes Gewicht auf die Geschichte der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee in ihrer Einbindung in die jeweiligen B\u00fcndnissysteme und auf dem Weg von der Konfrontation zur Herstellung der deutschen Einheit im Jahre 1990 gelegt.<\/p>\n<p>Die Luftwaffensammlung stellt die Geschichte der milit\u00e4rischen Luftfahrt und Luftkriegsf\u00fchrung in Deutschland von ihren Anf\u00e4ngen bis zur Gegenwart dar und ordnet sie in den historischen Gesamtzusammenhang ein. Dies schlie\u00dft die Behandlung der Luftkriegsoperationen gegnerischer Streitkr\u00e4fte in den Weltkriegen gegen Deutschland und die Pr\u00e4senz fremder Streitkr\u00e4fte auf deutschem Boden nach 1945 ein.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"hanger3\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/hanger3.jpg\" alt=\"hanger3\" width=\"520\" height=\"177\" align=\"middle\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/><\/p>\n<p><b><u>Geschichte der Luftwaffensammlung:<\/u><\/b><br \/>\nDas Luftwaffenmuseum der Bundeswehr verdankt seine Entstehung der Sammelleidenschaft eines Beamten der Bundeswehrverwaltung. 1957 hat der Regierungsamtmann Helmut Jaeckel am Luftwaffenstandort Uetersen begonnen, Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde von Soldaten der Wehrmacht zu sammeln. Das waren Uniformen, technisches Ger\u00e4t, Orden und Ehrenzeichen. Erster Ausstellungsort war eine ausgediente Turnhalle auf dem Flugplatz Uetersen, die seinerzeit Marseille-Kaserne, heute J\u00fcrgen-Schumann-Kaserne hei\u00dft. Um den mit dem Betrieb des Museums verbundenen Aufwand bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen, wurde 1963 das &#8222;Kuratorium Luftwaffenmuseum e.V.&#8220; gegr\u00fcndet. 1967 \u00fcbernahm Oberstarzt Dr. Boecker die Leitung der Sammlung, die innerhalb der vergangenen zehn Jahre zu einem ansehnlichen Museum angewachsen war. Unter seiner Regie wurde die wehrtechnische Seite des Museums erweitert. Dazu geh\u00f6rte die \u00dcbernahme einer Heinkel He-111 und einer Messerschmitt Bf-109 als Geschenk der spanischen Luftstreitkr\u00e4fte. <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"lwmuseum2\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lwmuseum2.jpg\" alt=\"lwmuseum2\" width=\"192\" height=\"126\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/>Auch der Ausbau der Uniformsammlung machte in dieser Zeit gro\u00dfe Fortschritte. Nach knapp weiteren zehn Jahren war das Museum mit \u00fcber 15.000 Exponaten auf 5.000 qm nicht nur eines der gr\u00f6\u00dften seiner Art in Europa, es hatte damit auch einen Umfang angenommen, der den Fortbestand nur auf private Spendengelder gest\u00fctzt nicht zulie\u00df. Damit lie\u00dfen sich weder die laufenden Betriebskosten decken noch gr\u00f6\u00dfere Neuanschaffungen erm\u00f6glichen. Das Kuratorium bot der Bundeswehr das Museum daher als Schenkung an. Die \u00dcbernahme des Museums erfolgte offiziell 1987. Aus dem Kuratorium Luftwaffenmuseum wurde der<\/p>\n<p><em><strong>F\u00f6rderverein des Luftwaffenmuseums der Bundeswehr e.V.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Das Museum ist durch private Initiative entstanden, und es wird trotz staatlicher Tr\u00e4gerschaft nicht ohne das Engagement, sowie die Hilfe und Unterst\u00fctzung des F\u00f6rdervereins die ehrgeizigen Ziele erreichen. Nach der Wiedererlangung der Einheit Deutschlands begann die Dokumentation der Geschichte der Luftstreitkr\u00e4fte der Nationalen Volksarmee und die \u00dcbernahme der entsprechenden Flugzeuge, technischen Ger\u00e4te und Uniformen. Dadurch erh\u00f6hte sich der Bestand der Exponate des Museums um etwa 70 % !<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"steinhoff_denkmal\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/steinhoff_denkmal.jpg\" alt=\"steinhoff_denkmal\" width=\"225\" height=\"300\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"10\" vspace=\"5\" \/>Die verf\u00fcgte Verlegung des Museums von Uetersen nach Berlin-Gatow begann am 1. April 1995, sie wurde am 1. M\u00e4rz 1996 abgeschlossen. In einer beispiellosen Aktion wurde der Bestand der Luftwaffensammlung auf der Stra\u00dfe, auf der Schiene und auf dem Luftweg an den neuen Standort bef\u00f6rdert. Die Verlegung der Luftwaffensammlung wurde im Rahmen der Aus- und Weiterbildung des Instandsetzungs-, Transport- und Umschlagpersonals der Luftwaffe unterst\u00fctzt, auch in Zusammenarbeit mit Transportkr\u00e4ften der anderen Teilstreitkr\u00e4fte. 42 Techniker und 40 weitere Soldaten waren in Uetersen insgesamt 13.240 Stunden mit der Demontage der Flugzeuge und dem Verpacken des Materials besch\u00e4ftigt. Mit 553 Lkw-Ladungen (plus 74 Anh\u00e4ngern) wurden 3030 t Material transportiert. 58 Flugzeuge wurden im Lufttransport in 199 Flugstunden von Hubschraubern als Au\u00dfenlast nach Berlin geflogen. Mitten im Umzug \u00f6ffnete die historische Luftwaffensammlung am 23.September 1995 ihre Tore. An dieser Er\u00f6ffnungsfeier wurden etwa 40.000 Besucher gez\u00e4hlt. 1996 besuchten etwa 65.000 Luftfahrtinteressierte das neue Berliner Museum, 1997 waren es bereits 112.000 Besucher.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.everybodywiki.com\/F%C3%B6rderverein_Luftwaffenmuseum_der_Bundeswehr\">Weitere Infos unter WIKIPEDIA &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p><em><strong>\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzeption der Luftwaffensammlung : Das Museumswesen in der Bundeswehr soll Milit\u00e4rgeschichte nicht isoliert darstellen, sondern im Zusammenhang mit der geschichtlichen Gesamtentwicklung der jeweiligen Epochen. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt dabei auf der milit\u00e4rischen Entwicklung in Deutschland seit 1945. So wird<span class=\"ellipsis\">&hellip;<\/span><\/p>\n<div class=\"read-more\"><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/?page_id=30\">Weiterlesen \u203a<\/a><\/div>\n<p><!-- end of .read-more --><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":6,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/30"}],"collection":[{"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/30\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1801,"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/30\/revisions\/1801"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}