{"id":1006,"date":"2019-12-15T12:15:34","date_gmt":"2019-12-15T12:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/?page_id=1006"},"modified":"2025-03-02T08:26:48","modified_gmt":"2025-03-02T08:26:48","slug":"25-jahre-luftwaffenmuseum-in-berlin","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/?page_id=1006","title":{"rendered":"Flugplatz Gatow \u2013 eine bewegte Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"o9v6fnle cxmmr5t8 oygrvhab hcukyx3x c1et5uql ii04i59q\">\n<p>Die zahlreichen Ver\u00e4nderungen ergeben Anlass, an die lange Geschichte des Flugplatzes Gatow zu erinnern. Von jeher eng verbunden mit der Geschichte des Flugplatzes Gatow ist die Entwicklung der s\u00fcdlichen Spandauer Ortsteile Kladow und Gatow. Nach der Er\u00f6ffnung des Flugplatzes am 1. November 1935 setzte hier eine rasante Bev\u00f6lkerungs-zunahme ein. 1939 wohnten in Kladow 4725 Einwohner &#8211; mehr als dreimal so viel wie noch vier Jahre zuvor. Ursache: Mit den Anlagen des Flugplatzes entstanden auch neue Wohnquartiere f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten: die &#8222;Arbeitersiedlung&#8220; am Schwabinger Weg, die &#8222;Schweizerhaussiedlung&#8220; an der Gredinger Stra\u00dfe und die &#8222;Fliegerhorst-Siedlung&#8220; n\u00f6rdlich des Flugplatzes.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiter arbeiteten in drei Kasernen-Komplexen. Auf dem eigentlichen Flugplatzgel\u00e4nde am Kladower Damm 182-288 entstand 1935\/36 die Kriegsschule der Luftwaffe. Auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite wurde die Lufttechnische Akademie errichtet, in deren Geb\u00e4ude 1946 das Krankenhaus Havelh\u00f6he einzog. Im Kladower S\u00fcden entstand an der Sakrower Landstra\u00dfe 90 die Luftwaffen-Kaserne Hottengrund, die nach dem Weggang der Briten 1994 unter dem Namen Bl\u00fccher-Kaserne vom J\u00e4gerbataillon 581 genutzt wurde. Insgesamt betrugen die Baukosten der milit\u00e4rischen Anlagen 147 Millionen Reichsmark.<\/p>\n<p>Bis 1945 erhielten zahlreiche Piloten der Luftwaffe in Gatow ihre Ausbildung. Mit dem Anmarsch der sowjetischen Armee endete der erste Abschnitt der Flugplatz-Nutzung. Kurz bevor ihre Truppen am 26. April 1945 den Flughafen besetzten, hob noch eine deutsche Maschine ab. Am Steuerkn\u00fcppel der zweimotorigen \u201eSiebel 104&#8243; sa\u00df die Luftwaffen-Testpilotin und sp\u00e4tere <em>Erotikk\u00f6nigin<\/em> Beate Uhse. Nur kurz beherrschten die Sowjets den Flugplatz. Schon am 2. Juli 1945 bezog die britische Royal Air Force das Gatower Flugplatzgel\u00e4nde. Die Sowjets \u00fcbernahmen den Flugplatz in Staaken. 1945 wurde im Zusammenhang mit der Aufteilung Berlins in Sektoren ein Gebietsaustausch beschlossen: Der geographisch westliche Teil Staakens mit dem Flugplatz wurde den Sowjets zugeschlagen. Die Briten erhielten daf\u00fcr zu Brandenburg geh\u00f6rende Gebiete Gro\u00df Glienickes. Erst am 3. Oktober 1990 kam West-Staaken wieder zu Spandau. Gro\u00df Glienicke blieb jedoch aufgrund einer Entscheidung des Karlsruher Bundesverfassungsgerichts bei Berlin.<\/p>\n<p>Im Juni 1948 r\u00fcckte der Flugplatz ins Visier der Welt\u00f6ffentlichkeit. Nachdem die Sowjets in der Nacht zum 24. Juni 1948 alle Versorgungswege nach Berlin abgeriegelt hatten, wurde der Flugplatz Gatow zu einem der Hauptpfeiler der Luftbr\u00fccke. Bis zum 12. Mai 1949 brachten die Briten 500 000 Tonnen lebenswichtiger G\u00fcter in 87 841 Eins\u00e4tzen \u00fcber Gatow nach Berlin. Nach dem Ende der Blockade und dem Umzug der britischen Fluggesellschaft BEA nach Tempelhof kehrte Ruhe in Gatow ein. Unterbrochen wurde sie nur von Flugzeugen, die im Auftrag der RAF britische Milit\u00e4rangeh\u00f6rige zwischen Berlin und dem Mutterland bef\u00f6rderten. Gro\u00dfe Beachtung fanden stets die Maschinen der &#8222;Queen&#8217;s Flight&#8220;, die bei Berlin-Besuchen von Mitgliedern des K\u00f6nigshauses stets in Gatow landeten.<\/p>\n<p>Trotz des sp\u00e4rlichen Flugverkehrs wurden die technischen Anlagen des Flugplatzes immer auf dem neuesten Stand gehalten. So blieb das streng bewachte Flugplatzareal f\u00fcr jeden Ernstfall einsatzbereit. Beschwerden der Anwohner hagelte es dann 1984, als die Briten auf dem Nordteil des Flugplatzes den gr\u00f6\u00dften und modernsten Schie\u00dfplatz Europas er\u00f6ffneten. Im selben Jahr vertieften die Briten jedoch auch ihre freundschaftlichen Kontakte zu den Spandauern. 1984 nahm die RAF am ersten deutsch-britischen Freundschaftstag in der Havelstadt teil. Die Tore des Flugplatzes standen immer h\u00e4ufiger anderen Nutzern offen. Bereits seit den 70er Jahren trainierte der Porsche-Club Berlin mit seinen Fahrzeugen auf der Landebahn. Zehntausende Besucher z\u00e4hlten die Flugtage in Gatow. Mit ihrem letzten Flugtag am 26. Juni 1993 verabschiedeten sich die Briten von den Berlinern. Am 11. Mai 1994 nahm dann auch der letzte britische Kommandant, Michael Feenan, mit einer Parade Abschied von Gatow.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1203 aligncenter\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"319\" srcset=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-300x212.jpg 300w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-768x542.jpg 768w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-1024x723.jpg 1024w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-100x71.jpg 100w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-150x106.jpg 150w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-200x141.jpg 200w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-450x318.jpg 450w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-600x424.jpg 600w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2-900x635.jpg 900w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/2.jpg 1466w\" sizes=\"(max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Flugplatz Gatow wird nun kein Pilot mehr als Flugziel nennen k\u00f6nnen. Mit der Schlie\u00dfung der Rollbahnen ging im Spandauer S\u00fcden eine nahezu 59j\u00e4hrige \u00c4ra zu Ende. Der Flugplatz wurde entwidmet, Radar und Instrumentenlandesystem abgebaut. Auch das Flugfeuer \u201eHavel&#8220; auf dem Kladower Fuchsberg &#8211; ein riesiges Radarger\u00e4t, das jeder Berlin \u00fcberfliegende Pilot zur Orientierung nutzte \u2013 stellte den Betrieb ein. Neue Radaranlagen \u00fcbernahmen seine Aufgabe. Von Oktober 1994 an wurde das 154 Hektar gro\u00dfe Gel\u00e4nde des Airports Kasernenstandort der 3. Luftwaffendivision und neues Domizil des lange Zeit in Appen bei Pinneberg beheimateten Luftwaffenmuseums mit rund 125 Ausstellungsst\u00fccken.<\/p>\n<p>Zuvor hatte es nach der Wiedervereinigung zun\u00e4chst eine Diskussion um die Zukunft des Airports gegeben. Nachdem zum Beispiel auch die Funktion als Regierungsflughafen zur Debatte stand, sollten zun\u00e4chst neben der Nutzung durch die Bundeswehr werden auf dem Flugplatz, der seit Oktober 1990 zum Grundbesitz des Bundes geh\u00f6rt, bis zu 1200 H\u00e4user f\u00fcr Bundesbedienstete gebaut werden. Die aber hatten wenig Interesse, hierin zu ziehen. Die einstigen Rollfelder sind derweil mit zahlreichen Privath\u00e4usern bebaut.<\/p>\n<p>Mehrmals in seiner Geschichte hatte der Flugplatz zuvor den Besitzer gewechselt. Mitte der 30er Jahre von den Deutschen erbaut, geh\u00f6rte er im Fr\u00fchjahr 1945 f\u00fcnf Wochen lang zum Machtbereich der Sowjet-Truppen, bevor die Briten das Areal \u00fcbernahmen. Am 7. September 1994 \u00fcbergab dann die Royal Air Force (RAF) das Gel\u00e4nde an die Bundeswehr. Die \u00dcbergabe hatte Oberstleutnant Joachim K\u00f6rner, Leiter des Verbindungskommandos der 3. Luftwaffendivision zur RAF, vorbereitet. Mit der \u00dcbergabe erhielt der ehemalige Flugplatz den Namen Steinhoff-Kaserne. Damit ehrt die Bundeswehr den im Alter von 81 Jahren verstorbenen General Johannes Steinhoff, einen der erfolgreichsten Jagdflieger des Zweiten Weltkrieges. Bundesverteidigungsminister Volker R\u00fche weihte den neuen Bundeswehrstandort am 6. Oktober offiziell ein.<\/p>\n<p>Zuvor zog am Mittag des 7. September 1994 ein Hauch von Wehmut \u00fcber den Flugplatz Gatow. Nach mehr als 49j\u00e4hriger Anwesenheit \u00fcbergab die britische Royal Air Force das Kommando \u00fcber das Milit\u00e4rgel\u00e4nde im Spandauer S\u00fcden an die deutsche Luftwaffe. Als letzte Fahne einer britischen Einheit in Berlin holte Corporal Mark Gardner die Royal Air Force-Flagge ein. Die britische Ehrenformation verlie\u00df den Platz durch das Tor am Kladower Damm. Eine \u00c4ra ging zu Ende.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1202 aligncenter\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"323\" srcset=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-300x212.jpg 300w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-768x543.jpg 768w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-1024x724.jpg 1024w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-100x71.jpg 100w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-150x106.jpg 150w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-200x141.jpg 200w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-450x318.jpg 450w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-600x424.jpg 600w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1-900x637.jpg 900w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/1.jpg 1438w\" sizes=\"(max-width: 458px) 100vw, 458px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr mich ist die heutige Zeremonie eine bitters\u00fc\u00dfe Angelegenheit&#8220;, erkl\u00e4rte damals Group Captain Michael Feenan, letzter britischer Flugplatz-Kommandant. Mit 49 Jahren habe die Royal Air Force die l\u00e4ngste Dienstzeit aller britischen Einheiten in Berlin verbracht. Als Erinnerung an die enge Freundschaft zu den Berlinern und insbesondere zu den Spandauern habe er B\u00fcrgermeister Sigurd Hauff (SPD) das Offiziersschwert der Air Force \u00fcberreicht. \u201eDas Schwert hat bereits einen Ehrenplatz im Rathaus der Havelstadt erhalten&#8220;, versicherte der damalige Spandauer B\u00fcrgermeister Hauff.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1204 aligncenter\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-227x300.jpg\" alt=\"\" width=\"339\" height=\"448\" srcset=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-227x300.jpg 227w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-768x1016.jpg 768w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-774x1024.jpg 774w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-100x132.jpg 100w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-150x198.jpg 150w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-200x264.jpg 200w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-300x397.jpg 300w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-450x595.jpg 450w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-600x793.jpg 600w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3-900x1190.jpg 900w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/3.jpg 1405w\" sizes=\"(max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als neuer Kommandant in Gatow nahm Generalmajor J\u00fcrgen H\u00f6che, Kommandeur der 3. Luftwaffendivision, den Schl\u00fcssel zum Flugplatz aus den H\u00e4nden von Feenan entgegen. Das Luftwaffenmusikkorps 4 spielte die Nationalhymne, als Stabsunteroffizier Jens Ladenthin (damals 23) die Bundes-Dienstflagge hi\u00dfte. Generalmajor H\u00f6che dankte der Royal Air Force f\u00fcr ihren \u201eunvergleichlichen Einsatz f\u00fcr die Freiheit Berlins&#8220;. Die Luftbr\u00fccke in den Jahren 1948\/1949, bei der der Flugplatz Gatow mit bis zu 248 Flugbewegungen t\u00e4glich eine herausragende Rolle spielte, sei nur ein Beispiel daf\u00fcr. K\u00fcnftig werde der Flugplatz seinen Charakter in mancher Hinsicht \u00e4ndern, versprach H\u00f6che. 35 Prozent des Areals sollen nicht mehr milit\u00e4risch genutzt, sondern f\u00fcr den Wohnungsbau bereitgestellt werden. Starts und Landungen von Flugzeugen werde es zum \u00c4rger der Pilotenvereinigung nicht mehr geben \u201eK\u00fcnftig wird der Stab der 3. Luftwaffendivision von Gatow aus die ihm unterstellten Verb\u00e4nde in Rheine in Nordrhein-Westfalen, Husum und Jagel in Schleswig-Holstein, Laage in Mecklenburg-Vorpommern und Ladeburg in Brandenburg kommandieren&#8220;, erkl\u00e4rt der neue Hausherr, Generalmajor H\u00f6che. Bundesverteidigungsminister Volker R\u00fche weihte den neuen Bundeswehrstandort dann am 6. Oktober offiziell ein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1205 aligncenter\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-300x230.jpg\" alt=\"\" width=\"521\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-300x230.jpg 300w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-768x588.jpg 768w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-1024x784.jpg 1024w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-100x77.jpg 100w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-150x115.jpg 150w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-200x153.jpg 200w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-450x344.jpg 450w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-600x459.jpg 600w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4-900x689.jpg 900w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/4.jpg 1504w\" sizes=\"(max-width: 521px) 100vw, 521px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit Generalmajor J\u00fcrgen H\u00f6che hatte der Bund nach langer Abwesenheit der Bundeswehr aus Berlin sicher eine wohl durchdachte Personalentscheidung f\u00fcr den Posten des rangh\u00f6chsten Offiziers der Bundeswehr in Berlin getroffen. Denn mit ihm hatte man keinen \u201epolternden Milit\u00e4r\u201c, sondern einen echten \u201eFeingeist\u201c f\u00fcr diese wichtige, aber f\u00fcr die einstige \u201eFrontstadt Berlin\u201c eher sensible Position gew\u00e4hlt. Mit ihm landete in Berlin ein trainierter Flieger am Boden. In mehr als 3000 Flugstunden raste H\u00f6che zuvor als Pilot Kampfflugzeuge &#8222;Starfighter&#8220; und &#8222;Phantom II&#8220; mit \u00dcberschallgeschwindigkeit durch die L\u00fcfte. F\u00fcr seinen Umzug von Strausberg nach Berlin bevorzugte Generalmajor J\u00fcrgen H\u00f6che (damals 52) nun ganz bodenst\u00e4ndig das Auto, um dort von der britischen Royal Air Force den Flugplatz Gatow am Kladower Damm zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Als Kommandeur der 3. Luftwaffendivision, die bisher in Strausberg stationiert war, wurde H\u00f6che Chef der k\u00fcnftigen \u201eGeneral-Steinhoff-Kaserne&#8220;. Der Flieger bleibt nun wohl am Boden &#8211; denn vom Gatower Flugfeld wird, mit wenigen milit\u00e4rischen Ausnahmen, kaum mehr ein Flugger\u00e4t starten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1206 aligncenter\" src=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"427\" height=\"506\" srcset=\"http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-253x300.jpg 253w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-768x911.jpg 768w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-863x1024.jpg 863w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-100x119.jpg 100w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-150x178.jpg 150w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-200x237.jpg 200w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-300x356.jpg 300w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-450x534.jpg 450w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-600x712.jpg 600w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5-900x1067.jpg 900w, http:\/\/luftwaffenmuseum.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/5.jpg 1150w\" sizes=\"(max-width: 427px) 100vw, 427px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dieser Luftaufnahme sind noch die ehemaligen Start- und Landebahnen des Flugplatzes zu sehen. Unten in der Mitte der britische Schie\u00dfplatz.<\/p>\n<\/div>\n<pre>                \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a9 Uhde\/Bonstedt-2021<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die zahlreichen Ver\u00e4nderungen ergeben Anlass, an die lange Geschichte des Flugplatzes Gatow zu erinnern. Von jeher eng verbunden mit der Geschichte des Flugplatzes Gatow ist die Entwicklung der s\u00fcdlichen Spandauer Ortsteile Kladow und Gatow. 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